Neuronale Plastizität, Wissenswert

Optimal

“Keine Sorge.”

Es ist normal sich Sorgen zu machen oder auch Angst zu haben. Der Ablauf einer Angstsituation verläuft normalerweise so, dass sobald eine Lösung gefunden wurde, die Angst wieder verschwindet. Nach dem Motto “Angst erkannt. – Angst verbannt.”

Nicht so bei Menschen mit Angst- oder Panikstörungen. Warum?

  • Jedes Mal wenn Du etwas Negatives denkst oder empfindest [z. B. Angst hast]
    aktivierst Du einen hochspezifischen Schaltkreis.
  • Je öfter Du diesen Schaltkreis benutzt, desto weniger ist es Dir bewusst, dass Du dies tust.
  • “Gut trainierte Schaltkreise” verselbstständigen sich, da sie sich bereits zum Automatismus [Flow] entwickelt haben.
  • Das ist der Grund, warum Du diesen Zustand als normal und richtig anerkennst.

Die Umkehrfunktion ist, dass Schaltkreise, welche nicht benutzt werden “verkümmern.” Und das solltest Du Dir zunutze machen.

Fazit: Benutze, so oft es Dir möglich ist, die “positiven Schaltkreise” indem Du Dich zum Beispiel

  • Bewusst an Dinge erinnerst, die positive Emotionen in Dir wecken.
  • Bewusst mit Menschen umgibst, die Dir gut tun.
  • Bewusst Dinge tust, die Dir Freude machen.
  • Bewusst den Fokus auf gute Nachrichten, Berichte etc. lenkst. u. v. m.

Und wenn die Angst mal wieder meint, sie müsse Dich aufsuchen?

Es ist wichtig unmittelbar danach etwas zu tun, wobei Deine “positiven Schaltkreise” aktiviert werden. Damit sich neue neuronale Strukturen bilden können und die “Angstkonditionierung” sich nach und nach “in Luft auflöst.”

“In diesem Sinne wünsche ich ideenreiche Umsetzung.”

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